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09.07.2019 18:58 Alter: 1 year
Kategorie: Berufspolitik, Praxisfinanzen

ABZ eG goes digital

Erfreulicher Geschäftsabschluss 2018 – Attraktive Dividende für die Mitglieder


 

Im 27. Geschäftsjahr der Abrechnungs- und Beratungsgesellschaft für Zahnärzte, eingetragene Genossenschaft (ABZ eG), meldet der Vorstand für 2018 das Wachstum des Geschäftsguthabens von plus 222.000 Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gesamtertrag liegt bei 5,373 Mio. Euro und damit rund sechs Prozent über dem Vorjahr. Auch die Eigenkapitalbasis konnte weiter gestärkt werden: um 764.000 auf nunmehr rd. 9,8 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beziffert sich auf 783.000 Euro (2018: 786.000) Dr. Jens Kober aus München wurde von der Generalversammlung einstimmig und erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

 

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Hartmut Ohm zog mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der ABZ eG eine durchweg positive Bilanz. Das Erlöswachstum im Honorarmanagement für kieferorthopädische Praxen in ganz Deutschland hat sich auch im Berichtsjahr fortgesetzt (+ 9 Prozent). Die Erlöse aus der Dienstleistungstätigkeit für die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) blieben aufgrund der moderat gestiegenen Zahl an Abrechnungsfällen stabil. Die Generalversammlung beschloss auf Vorschlag des Vorstandes einstimmig, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 6 Prozent je Geschäftsanteil an die Mitglieder auszuschütten und den Restbetrag in die Ergebnisrücklagen einzustellen.

 

Schwerpunkte 2018

Schwerpunkte des Geschäftsjahrs 2018: Ausbau von Factoring, Praxisberatung und Services. Die Praxisberatung und Seminare im QM-Bereich werden verstärkt nachgefragt und sind nach wie vor durch hohe Teilnehmerzufriedenheit geprägt. Dr. Ohm nannte die funktionierende Zusammenarbeit mit den Gremien der Zahnärzte und Kieferorthopäden als Garant für eine erfolgreiche Entwicklung. Als wichtigen Meilenstein in der wirtschaftlichen Entwicklung der ABZ eG hob der Vorstandsvorsitzende die BaFin-Erlaubnis hervor, die der ABZ eG am 6. Juni 2018 erteilt worden ist. Sie erlaubt es der Genossenschaft, ihre Geschäftsfelder zu erweitern. Die BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – beaufsichtigt und kontrolliert alle Bereiche des Finanzwesens in Deutschland, so auch das Factoring. Auch bei der Digitalisierung – und hier die Ablösung der bisherigen Abrechnungssoftware – gibt es Fortschritte. Bis 2020 soll die SAP ersetzt und ein digitaler Belegfluss eingerichtet sein. Teil des Digitalisierungsprojektes ist die Entwicklung des neuen Factoringprogramms mit individuellen Ausprägungen.

 

Turnusgemäß schied Dr. Jens Kober aus München nach drei Jahren aus dem dreiköpfigen Aufsichtsrat aus. Er stellte sich zur Wiederwahl und wurde einstimmig und ohne Gegenkandidaten von der Generalversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat der ABZ eG setzt sich aus den Zahnärzten Dr. Gerhard Kluge aus München (Aufsichtsratsvorsitzender), Dr. Hans Huber aus Illertissen und Dr. Jens Kober aus München zusammen. 

 

Ausblick 2019

Die ABZ eG erwartet im laufenden Geschäftsjahr stabile Umsätze. Die Praxisberatung wird noch weiter ausbaut, dazu zählt laut Dr. Ohm aber nicht das Fokussieren auf alternative Versorgungsformen, sondern das Unterstützen von zeitgemäßen, generationsübergreifenden Strukturen. Zum Ausbau gehören unter anderem die Praxisbewertungen sowie förderfähige Niederlassungsberatung. Die Digitalisierung der ABZ eG ist 2019 mit einem neuen Internetauftritt, einem Mitgliederportal und der Ablösung der Abrechnungssoftware im Plan. Eine weitere Fokussierung und Ergänzung der Serviceangebote wird im Bereich des Datenschutzes, der Betriebswirtschaft, des Coaching und beim Projekt Validierung avisiert.  

 

Dr. Hartmut Ohm: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr und mit der Entwicklung der Genossenschaft. Wir haben die Kosten im Griff, bei den Risiken ausreichend vorgesorgt und können auf eine starke Mitgliederbasis mit 3153 Mitgliedern bauen!“

 

Quelle: PM der ABZ eG vom 9. Juli 2019