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09.07.2024 12:48 Alter: 12 days
Kategorie: Praxisfinanzen

Selbstständige haben die schlechteste Altersversorgung

Lebensstandard am wenigsten bei Beamten gefährdet


 

 

 

 

Fast die Hälfte der Selbstständigen (45 Prozent) muss im Ruhestand erhebliche finanzielle Abstriche machen und kann den Lebensstandard überhaupt nicht halten. Bei den ehemaligen Angestellten sind es 39 Prozent und von den Beamten 14 Prozent.

 

Das zeigt eine repräsentative Befragung der Yougov Deutschland GmbH im Auftrag der HDI Deutschland AG. Diese wurde unter deutschen Rentnern zwischen 63 und 70 Jahren im Februar durchgeführt.

 

Von den ehemals Selbstständigen gab ein Drittel (33 Prozent) an, mit einer Netto-Rente von weniger als 700 Euro auskommen. 28 Prozent der früheren Unternehmer sind erst zwischen 66 und 70 Jahren in den Ruhestand gegangen.

 

Fabian von Löbbecke, Vorstandsmitglied der HDI Lebensversicherung AG, kommentiert die Ergebnisse so: „Selbstständige stehen in der Rente mit Abstand am schlechtesten da. […] Es zeigt uns, wie nötig es ist, sich rechtzeitig mit der eigenen Rentensituation zu beschäftigen und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um dem Ruhestand gelassener entgegenzublicken.“ Das haben Viele offenbar nicht getan. Im Rückblick würden zwei Drittel (67 Prozent) der früher Selbstständigen mehr vorsorgen, 44 Prozent sogar deutlich mehr. Sie würden mehr Lebens- oder Rentenversicherungen abschließen (40 Prozent) oder in Aktien und Fonds investieren (37 Prozent). Quelle: VersicherungsJournal online am 8. Juli 2024