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02.07.2024 12:18 Alter: 19 days
Kategorie: GKV-Szene, Medien & Internet, Praxismanagement

ePA: Start zunächst nur in Hamburg und Franken 

Pilotphase vorgeschaltet


 

 

Nur in den Modellregionen Hamburg und Franken müssen Ärzte und Ärztinnen vom 15. Januar 2025 an die gesetzlich festgelegten Befunde in die elektronische Patientenakte (ePA) einstellen. Die Pilotierungsphase ist für vier Wochen vorgesehen für jeweils rund 150 Leistungserbringer und 1,5 Millionen Versicherte. „Wir haben aus der Ärzteschaft das sehr deutliche Signal bekommen, dass es wichtig ist, dass die Anwendungen funktionieren“, sagte Sebastian Zilch, Unterabteilungsleiter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), vorige Woche. Und weiter: „Wenn wir gut durch den Test kommen, können wir bundesweit skalieren.“ Dafür sei der 15. Februar angepeilt. Ob dann der bundesweite Rollout tatsächlich startet, werde das BMG auf der Basis von Informationen aus der gematik entscheiden. Zeitgleich hat das BMG vorige Woche gemeinsam mit den Krankenkassen und der gematik die Aufklärungskampagne „ePA für alle“ gestartet; parallel dazu sollen Krankenkassen, gematik und die Kassenärztlichen Vereinigungen Versicherte, Ärzte und andere Gesundheitsberufe über die ePA informieren. Unterdessen plant der Ärzteverbund MEDI seine eigene ePA-Kampagne – „mit den echten Fakten“. Die digitale Akte sei weder technisch noch strukturell ausgereift, ein finanzieller Ausgleich für den erheblichen Mehraufwand in den Praxen nicht vorgesehen. Zudem müssten Patienten und Patientinnen etwa über Widerspruchsrechte aufgeklärt werden; das könnten Praxen im laufenden Betrieb nicht leisten.  Quelle: „FVDZ aktuell“ am 2. Juli 2024