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< „Steuerung durch mehr Bürokratie wird nicht funktionieren!“
26.01.2024 09:51 Alter: 85 days
Kategorie: Praxisfinanzen

Besteuerung der Energiepreispauschale fraglich

Steuer durch die Hintertüre?


 

 

Ab September 2022 wurde die Energiepreispauschale (EPP) in Höhe von 300 Euro als Kompensation für die hohen Energiekosten ausgezahlt. Von der Einmalzahlung profitierten Erwerbstätige, Rentner und Selbstständige. Jedoch unterliegt diese Pauschale der Einkommensteuer bzw. geht das Finanzamt davon aus, dass sie steuerpflichtig ist, berichtet Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG.

 

Weil es allerdings auch gegenteilige Meinungen gibt, ist zur Frage der Rechtmäßigkeit der Besteuerung der Energiepreispauschale jeweils eine Klage beim Finanzgericht Münster (Az. 14 K 1425/23 E) und beim Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern (Az. 3 K 231/23) anhängig. Somit bleibt abzuwarten, ob schon bald der Bundesfinanzhof oder das Bundesverfassungsgericht die Steuerpflicht dieser Pauschale unter die Lupe nehmen wird. Es kann Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid 2022 eingelegt werden, um eine mögliche Steuerfreiheit zu wahren. Jedoch besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Ruhenlassen des Verfahrens. Bei Detailfragen hilft Ihnen Ihre Steuerberaterin oder Ihr Steuerberater.

 

Hinweise

 

Ob z. B. Arbeitnehmer die Energiepreispauschale von ihrem Arbeitgeber erhalten haben, erkennen diese am Eintrag „Großbuchstabe E“ in der Lohnsteuerbescheinigung für 2022. Quelle: Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG am 26. Januar 2024