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07.09.2023 17:09 Alter: 18 days
Kategorie: Berufspolitik, Gesundheitspolitik, GKV-Szene

Rettung der ambulanten Versorgung

Online-Petition kurz vor der 100.000-Marke


 

 

Die im Mai von niedergelassenen Ärzten in Baden-Württemberg gestartete Online-Petition zur Rettung der ambulanten Versorgung haben inzwischen fast 100.000 Personen unterschrieben. Die Initiatoren appellieren weiterhin an alle Kollegen und Patienten, die Aktion mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

 

In der Online-Petition geht es unter anderem um die Abschaffung der Budgetierung und von unrealistischen Pauschalen sowie von unnötiger Bürokratie. „Das Honorar muss die Praxisausgaben, unsere Arbeit und die unserer Angestellten decken“, heißt es in der Petition. Den Initiatoren ist es wichtig, die Patientinnen und Patienten „mit ins Boot“ zu nehmen. Denn es gehe um den Erhalt des ambulanten Systems für die Bevölkerung.

 

Appell an die Politik

 

Die Verfasser der Petition appellieren an die Politik, die ambulante Versorgung nicht zu vernachlässigen. Andernfalls werde die ambulante Versorgung in kurzer Zeit einbrechen. Die Initiatoren hatten im Juli auch eine Petition an den Deutschen Bundestag gestartet, die innerhalb weniger Wochen von mehreren tausend Menschen unterschrieben wurde. Die notwendige 50.000-Marke, um von der Politik angehört zu werden, wurde aufgrund der kurzen Zeit allerdings verfehlt. Quelle: KBV-„PraxisNachrichten“ am 7. September 2023