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29.08.2023 18:21 Alter: 266 days
Kategorie: GKV-Szene, Medien & Internet, Praxismanagement

Umfrage: Überwiegend Skepsis gegenüber ePA und eRezept

Ärzte: Wenig Nutzen


 

 

 

Einer Umfrage des Online-Portals Jameda zufolge sind mehr als 60 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte nicht vom Nutzen der elektronischen Patientenakte (ePA) und des elektronisches Rezepts (eRezept) überzeugt.

 

Nur 32 Prozent der Befragten glauben, dass das eRezept ihre Patientenversorgung effizienter macht. Eine knappe Mehrheit (51,4 Prozent) der Befragten erklärte, die Digitalisierung erleichtere ihre tägliche Arbeit. Besonders positiv wurden dabei die Bürokratie-Bewältigung (26,1 Prozent), Terminorganisation (18,6 Prozent) und Personal-Entlastung (6,3 Prozent) hervorgehoben. 48,6 Prozent gaben an, in der Digitalisierung im Alltag bisher wenig Nutzen zu sehen und sich mehr Unterstützung bei deren Umsetzung zu wünschen. Als Gründe nannten 29,4 Prozent technische Störungen und eine doppelte Belastung durch analoge und digitale Arbeitsabläufe. 5,8 Prozent äußerten Zweifel an der Sicherheit sensibler Gesundheitsdaten, und 4,2 Prozent sahen ihre persönliche Beziehung zu den Patienten in Gefahr. Die Umfrage hatte etwas mehr als 150 Teilnehmer, war also nicht repräsentativ.

 

Quelle: FVDZ aktuell am 29. August 2023 unter Bezug auf den „änd“