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< Krankenhäuser: Keine Auslagerung wesentlicher Leistungen auf Dritte
28.04.2022 09:21 Alter: 28 days
Kategorie: Berufspolitik, Gesundheitspolitik, GKV-Szene

KBV fordert nachdrücklich Corona-Bonus für MFA

Anhörung im Bundestag


 

 

Mit Nachdruck hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erneut einen Corona-Bonus für die Medizinischen Fachangestellten gefordert. Anlässlich der gestrigen Anhörung zum Pflegebonusgesetz im Bundestag betonte Vorstandsvize Dr. Stephan Hofmeister, dass die KBV nicht nachlassen werde, die außerordentliche Leistung der Medizinischen Fachangestellten in der Corona-Pandemie hervorzuheben. Für diese Überzeugung stehe er ebenso unermüdlich ein wie seine beiden Vorstandskollegen Dr. Andreas Gassen und Dr. Thomas Kriedel. Die Praxisteams hätten ganz entscheidend zum Erfolg der Corona-Impfkampagne beigetragen und dadurch unter anderem die Überlastung des Gesundheitswesens hierzulande verhindert – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der regulären ambulanten Versorgung.

 

Den Medizinischen Fachangestellten (MFA) stehe, „auch als Zeichen der Wertschätzung und des Respekts für ihr Engagement und ihren Einsatz, ganz genau wie den Pflegekräften in Krankenhäusern und Altersheimen, ein staatlich finanzierter Bonus zu“, hob Hofmeister hervor.

 

KBV begrüßt Antrag der Unionsfraktion

 

Ausdrücklich begrüßte der KBV-Vorstandsvize den Antrag der CDU/CSU-Fraktion, dass der Bund eine umfassende, bundesweite Bonusregelung beschließt. Die KBV setzt sich hierbei für eine steuerfinanzierte Prämie von mindestens 500 Euro für die MFA ein – alternativ sind zumindest Steuerfreibeträge in Höhe von mindestens 3.500 Euro vorzusehen.

 

Hofmeister bekräftigte: „Ein Corona-Bonus wäre ein starkes Zeichen, um die beispielhafte Leistung der MFA während der Pandemie, teils unter nicht unerheblichem persönlichen Risiko, zu würdigen und zu honorieren.“Quelle: KBV-„PraxisNachrichten“ am 28. April 2022