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07.04.2021 11:59 Alter: 15 days
Kategorie: Berufspolitik, Gesundheitspolitik, Praxismanagement

HB fordert Beteiligung privatärztlicher Praxen an COVID-19-Impfkampagne

Kein rechtfertigender Sachgrund dagegen


 

 

Die Einbeziehung der privatärztlichen Praxen – insbesondere der hausärztlichen Niederlassungen – in die COVID-19-Impfkampagne fordert der Hartmannbund-Landesverband Nordrhein. „Für den Ausschluss der privatärztlichen Kolleginnen und Kollegen bei der Ausweitung der Impfmöglichkeiten gibt es keinerlei rechtfertigenden Sachgrund, sondern im Gegenteil: Um eine möglichst rasche Durchimpfung der deutschen Bevölkerung erreichen zu können, muss die Impfkampagne auf möglichst breite Schultern gestützt werden. Die privatärztlichen Praxen leisten in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung einen wichtigen Beitrag. Es liegt im Interesse aller, möglichst viele niedrigschwellige Möglichkeiten, die Impfung zu erhalten, zu schaffen!“ – so Dr. med. Stefan Schröter, Vorsitzender des Hartmannbund-Landesverbandes Nordrhein und Stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes.

 

Und weiter: „Eine möglichst hohe Diversität in Bezug auf die Schaffung von Impfmöglichkeiten zu fordern darf dabei ebenso wenig wie die jetzige Ausdehnung der Impfkampagne auf die – bislang nur kassenärztlichen – Hausarztpraxen die eigentlich limitierende Größe hinsichtlich des weiteren Fortschritts der Impfkampagne in der Bundesrepublik Deutschland verkennen, und das ist der nach wie vor bestehende Mangel an verfügbaren Impfstoffen.“ – merkt Schröter an. Es sei gleichwohl nicht sachgerecht und stehe einem möglichst raschen Impffortschritt in Bezug auf die Gesamtbevölkerung entgegen, die privatärztlichen Praxen außen vor zu lassen. Quelle: HB-PM am 7. April 2021