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02.03.2020 11:23 Alter: 125 days
Kategorie: Berufspolitik, Gesundheitspolitik, GKV-Szene, Medien & Internet

PKV prüft erneute Beteiligung an der Gematik

Gespräche mit den Gesellschaftern initiiert


Der PKV-Verband informiert heute „in eigener Sache“. Anlässlich aktueller Berichte über eine mögliche Mitgliedschaft in der Gematik erklärte der PKV-Verband: „Die Private Krankenversicherung setzt sich für den Zugang aller Privatversicherten und Beihilfeberechtigten zur Telematik-Infrastruktur ein. Daher sprechen wir gegenwärtig mit dem GKV-Spitzenverband und den anderen Gesellschaftern der Gematik darüber, dass wir zu akzeptablen Bedingungen Gesellschaftsanteile der Gematik erwerben wollen. Die Gespräche finden in einer guten und konstruktiven Atmosphäre statt." Quelle: PKV-„Morgenvisite“ am 2. März 2020

 

2012 war die PKV aus der Gematik ausgestiegen, weil „sie sich diskriminiert fühlte" (Handelsblatt online am 28. Februar 2020). Augenblickliche Gesellschafter der Gematik sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Bundesärztekammer (BÄK), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Deutsche Apothekerverband (DAV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV), die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV). Das Bundesministerium für Gesundheit hält 51% der Gesellschafteranteile. Der GKV-Spitzenverband mit 24,5% der Anteile finanziert die Arbeit der gematik zu 100 Prozent mit einem Betrag in Höhe von 1,00 Euro pro Jahr je Mitglied der Gesetzlichen Krankenversicherung (§ 291a Abs. 7 Satz 6 SGB V). Die anderen 24,5% der Gesellschafteranteile verteilen sich auf die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer. Quelle: Gematik-Homepage